Brotofen-Blog

(Klasse 7b im Schuljahr 2014/15)

Februar bis April 2015

Feb.: Die Klasse 7b beschließt, einen Brotofen für die Schule zu bauen.

Mrz.: Herr Wernard vom Landratsamt genehmigt das Unternehmen und schlägt den Standort vor.

Apr.: Herr Brückel misst den Grundriss aus. Unsere Gärtner heben die Grube unseres Brotofens aus und stellen den Bauzaun auf. Ein Neuntklässler vertieft die Eckfundamente. Das Projekt beginnt ...

Osterferien: Herr Bloß holt alte Backsteine aus Coburg und alte Dachziegel aus Katzwang. Jonathan Schall (8b) und sein kleiner Bruder Anton helfen mit.

April 2015

Mittwoch, 15.4.15, Tätigkeiten der 7b am Ofen

Wir, die 7b, haben heute die Vorbereitungen für unseren Ofenbau gemacht. Steine wurden von ihrem restlichen Mörtel befreit, umgestapelt und teilweise auch gezählt. Das Laub, das sich in den gegrabenen Löchern angesammelt hat, wurde entfernt. Auch haben wir uns einen Überblick über die Anzahl der Ziegel geschaffen. Wir verwenden keine neu gebrannten Steine, sondern schon gebrauchte. Somit ist unser Ofen auch nachhaltig. Zusätzlich hat Benjamin Barwig angefangen, Bilder zu machen, damit später eine kleine Dokumentation entstehen kann. Außerdem wurde eine Diskussion geführt, wie die Preisgestaltung der Pizzen aussehen kann, damit wir vielleicht ein Crowd-Funding starten können.

Laura Fleischmann,  7b

April 2015

Donnerstag, 16.4.15

Der Beton für das Fundament wird geliefert! Im Bild Herr Brückel und Herr Striegel beim Verteilen des Betons in der Form,  die Herr Brückel angefertigt hat.

Frau Blumenstock hat uns eine hervorragende Lehmquelle vermittelt. Besser hätte es gar nicht laufen können: Wir können den Lehm mit Schubkarren von der Baustelle gegenüber holen. 1.000 Dank!

Ganz herzlicher Dank auch an die Schulgärtner, die uns mit Rat und Tat zur Seite sehen!

April 2015

Mittwoch, 22.04.15

Heute haben zwei Schüler unserer Klasse die Bautafel angefertigt, während die anderen lernten, ein Verbundmauerwerk für unseren Ofen zu legen. Hilfreich war hierbei der Sockelplan von Michelle Randow, der gleich zum Einsatz kam. Wir haben den Mörtel angemischt, der dann auf den Rand gleichmäßig aufgetragen wurde. Inzwischen wurden die Steine nass gemacht, um zu verhindern, dass der Mörtel zu schnell am Stein anzieht. Der erste Stein war sehr gefragt und wollte von mehreren gelegt werden. Dies wurde von Benjamin Barwig bildlich festgehalten. Nach dem ersten Stein wurde mehr Mörtel gemischt und weitere Steine gelegt. Mit Hilfe einer Wasserwaage wurden alle Steine gerade verlegt. So entstanden heute die ersten Steinreihen von unserem Ofen.

Lea Fleischmann, 7b

April 2015, Neues vom Brotofen

Mittwoch, 29.04.15

Heute haben wir, die 7b, an unserem Projekt Brotofen weitergearbeitet. Zuerst hoben ein paar Schüler aus unserer Klasse mithilfe eines Spatens, eine Grube aus, während ein anderer Teil Mörtel angemischt und weitergemauert hat – eine Wasserwage hat geholfen, den Bau gerade fortzuführen. Nachdem die Grube fertig war, wurden Lehmbrocken hineingetan und Wasser dazugegossen. Tobias, Niki und Martin haben sich bereiterklärt, den Lehm mit dem Wasser zu vermengen, indem sie barfuß in der Grube herumgelaufen sind. Auch Michelle hat fleißig an einem Eins-zu-Eins-Modell für unsere Mauerbögen gearbeitet. Zwei weitere Mädchen haben an einem Modellbau für unseren Ofen getüftelt. Außerdem haben sich drei Mädchen den Text des Aufrufs für unsere Spendenaktion überlegt. Benni hat wieder an unserer Dokumentation gearbeitet, indem er Bilder gemacht hat.

Laura Fleischmann, 7b

 

Alle Eltern haben zugestimmt, dass die Projektarbeit nun auch in den Nachmittag verlängert werden kann. Dafür gibt´s im Juli Freistunden.

Werner Bloß

Mai 2015, Neues von der Baustelle

Mittwoch, 06.05.2015

Heute arbeiteten wir, die Klasse 7b weiter an unserem Brotofen. Das erste Gewölbeband ist schon fertig, Herr Bloß mauerte es am Dienstag. Das zweite wurde heute von Schülerinnen und Schülern fertiggestellt, sie arbeiteten mit Mörtel und Leergerüst. Einige Schüler holten Lehmbrocken und Sand von einer nahegelegenen Baustelle. Diese wurden von Leon, Tobias, Katja, Martin und noch vielen anderen barfuß mit Wasser vermischt. Aus der fertigen Lehmmischung wird einmal der monolithische Innenraum unseres Brotofens. Während 3 Schülerinnen am Bau eines Ofenmodells arbeiteten, kümmerten sich Mia, Alina und Felicia um die Organisation der Spendenaktion. Heute konnten wir zum ersten Mal auch Nachmittags an unserem Projekt arbeiten.

Nina Schuh, 7b

Mai 2015, neue Bilder, neuer Text

Heute haben wir wieder an unserem Ofen weitergebaut. In der 3. und 4. Stunde haben die Lateiner aus unserer Klasse begonnen, die Hohlräume unseres Ofens mit extra gemischten Lehm aufzufüllen. In der 5. und 6. Stunde ist dann der Rest unserer Klasse dazu gestoßen. Gemeinsam haben wir nun Mörtel gemischt und weiter gemauert. Tobias und Katja haben die Innenseite der Kuppel mit Lehm verkleidet.

Indem wir eine Art Förderband aus Schülern bildeten, konnten wir das Baumaterial schneller von der Lehmgrube zum Ofen transportieren. Außerdem wurde fleißig an unserem Ofenmodell weitergearbeitet. Während der Aufruf für unsere Spendenaktion fertiggestellt wurde. Von der Baustelle ist weiteres Material zu unserem Ofen gebracht worden.


Laura Fleischmann, 7b

Mai 2015, Arbeit auch bei strömendem Regen

Heute haben wir bei strömendem Regen weiter an unserem Brotofen gearbeitet. Unser Ziel war die Lehmfüllung des Ofens bis Tischhöhe.

Maya und Anja haben weiter in der Lehmgrube gestampft, diesmal gab es auch warmes Wasser für die beiden, und eine Plane wurde über die Grube gespannt.

Zwei Jungen haben wie auch letztes Mal Mörtel angemischt. Benjamin hat den Lehm im Ofen gestampft, damit er ein besseres Dichtungsmittel für Wärme ist.

Tobias hat den übrigen Lehm aus dem Hohlraum des Ofens entfernt.

Auf der Baustelle wurde nach Lehmknollen gefandet, welche dann zur Lehmgrube gebracht wurden. Das wird immer schwerer, denn sie werden langsam knapp. Außerdem wir die Halde leider bald abtransportiert. Dann wird uns der Lehm ausgehen, wenn wir nicht genügend in unsere Grube geholt haben.

Anna Pickl und Ramona Schiekofer, 7b

 

(nur das erste Foto ist vom Mittwoch, die anderen beiden vom Freitag, als uns sowohl der Wettergott als auch Herr Fischer – der die Katholiken der 7b auf die Baustelle ließ – wohl gesonnen waren)

Mai 2015, Arbeit auch in den Ferien

Am ersten Feriendonnerstag arbeiteten Anja, Antonia, Sandra und David am Ofen. Zum Ende ihres Arbeitstages war die Backplatte und somit 50% des Ofens fertig. Ab jetzt wird es richtig ernst, es geht nicht mehr nur darum, ein kleines Gebäude zu untermauern. Ab jetzt operieren wir direkt am Kern des Ofens. Hoffentlich wird er bis Juli trocken.

Werner Bloß (hier mal als bloggende Aushilfe für das fleißige Ferienteam)

 

Die Bilder zeigen die Backplatte und einen seltenen Einblick in die Arbeit: Das leidige aber unverzichtbare Reinigen der Werkzeuge.

Juni 2015, Ferienarbeit, die Zweite

Der Durchbruch: Nicht nur dass die zweite Mannschaft es an einem Vormittag schaffte, Ofentür- und Kamingemäuer zu bewältigen. Nachmittags schütteten sie das Leergerüst aus Erde auf und verpassten dem Ofen seine erste Lehmhülle. Hut ab vor so viel Engagement! Und ein großer Dank für die tolle Verpflegung von Frau Kulig!

Werner Bloß (hier zum zweiten Mal als bloggende Aushilfe für das fleißige Ferienteam)

 

Die Bilder zeigen den weit gediehenen Ofen, der nun bereits trocknen kann. Außerdem Nina, wie sie vorher die Kreislinie am Boden des Ofengewölbes mit einer Schnur angetragen hat und unten die ganze Mittwochsmannschaft mit fast fertigem Tagwerk.

Juni 2015, erste Schulwoche nach den Ferien: Hoher Besuch und kleine Flaute

Kurz nach dem Durchbruch eine kleine Flaute: Zunächst lief alles wunderbar. Eine Delegation der Klasse 7b zeigte dem Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle am Montag die Brotofenbaustelle. Dies brachte uns eine Erwähnung auf der Homepage des KM ein. Kurz danach schaffte es die Klasse 5d, über die Hälfte der Lehmkuppel zu ummanteln. Weil der Lehm am Mittwoch dann aber schlecht zu verarbeiten war, konnte die 7b leider nicht dem Plan gemäß nachziehen: Die Kuppel ist immer noch nicht fertig. Dafür wuchs das Portal und es lässt sich langsam die Höhe des Bauwerks ermessen: 1,55 cm sind schon erreicht, mit Schlot kommt mindestens das Gleiche noch mal oben drauf.

 

Werner Bloß (für das Team)

 

Bild 1: Dr. Spaenle guckt sich die Baustelle aus der Ferne an und äußert sich besorgt, ob der Ofen bis zum Schulfest fertig wird.

Bild 2: Stand Mittwoch

Bild 3: Emsiges Treiben der 5d am Montag

Juni 2015, es geht wieder aufwärts

Heute arbeiteten die vier Schüler David, Michelle, Benjamin und Nina gemeinsam mit Herrn Bloß ab der dritten Stunde während einer Sonderschicht am Brotofen. Endlich konnte die Ofenkuppel geschlossen werden. Die Schülerinnen und Schüler legten mithilfe von Backsteinen die Ofenkuppel kreisförmig nach oben, verfüllten und verputzen sie mit Lehm. Anschließend kam noch Tobias dazu und gemeinsam mit Benni und anderen Schülern befreiten sie den zukünftigen Backraum von der Erde. In der vierten Stunde kam dann noch die ganze Klasse dazu und half. Michelle verputzte die Ofenkuppel von außen sauber. Leider stank es nach Kuhmist, obwohl die Klasse 7b extra auf diese „Zutat“ für den Lehm verzichtet hat und nur unverdautes Gras genommen hat.

 

Nina Schuh, 7b

 

Bild 1: Michelle glättet die gerade vollendete Kuppel.

Bild 2: Tobi hat heute keine Hornbach-Kollektion an, langt aber trotzdem kräftig zu.

Bild 3: Inspektion des Innenraums

Juni 2015, Abschlussarbeiten an Lehm und Mauern

Heute, am 17.Juni haben wir weiter an unserem Ofen gearbeitet.

Einige Jungen und Mädchen mischten Mörtel für die zwei Maurer Nina (Schö.) und Leon an. Die Maurer bauten den Schornstein des Brotofens. Einige Mädchen kratzten mit Spachteln den noch überschüssigen Mörtel an der Außenseite des Ofens ab. Es wurde heute außerdem noch Organisatorisches besprochen: Wir haben uns entschieden, ein Richtfest am Schulfest zu feiern und einige leckere Dinge wie z.B. Flammkuchen und Pizza zu backen! Drei weitere Schüler und Schülerinnen erarbeiteteten eine Liste der noch zu erfüllenden Arbeiten.

 

Ramona Schiekofer, Anna Pickl und Sandra Ardelean (7b)

 

Bild 1: Nina und Leon ziehen das Portal hoch bis zur Basis des Schlots

Bild 2: Die Modellbauer arbeiten schon am Dachstuhl.

Bild 3: Die Trockenrisse in der Lehmkuppel werden geglättet.

Juni 2015, erste Trockenbrände und viele Zaungäste

Seit neuestem ist richtig viel los am Ofen. Zuerst mal raucht er schon, weil mit kleinen Bränden die Trocknung der Lehmkuppel voran getrieben wird. Außerdem lockt das in den Pausen natürlich viele Zaungäste und interessierte Schülerinnen und Schüler an. Nachmittags schauen manchmal Mamas und Papas vorbei. Foto: Emil Fischer, 7c

Juli 2015, Zimmern, Verputzen und das Ende der Holzsorgen

Der erste Juli war der erste Tag mit einer kleinen Arbeitsgruppe. Der Rest der 7b feiert bereits die angehäuften Überstunden ab.

 

Tanjo und Michi haben heute für ihr Gesellenstück im Verputzen geübt und die rauhe, graue Fläche auf der Rückseite schön glatt bekommen (Bild 1). Wenn es vorne so weiter geht, wird der Ofen gleich viel besser aussehen.

 

Kati, Michelle, Anja und Benni haben die Pfetten zugesägt und die ersten beiden auch gleich montiert (Bild 2). Am frühen Morgen hat uns der Schlossermeister Felbinger besucht und ausführlich erklärt, welche Tür er uns anfertigen wird (Bild 3).

 

Am zweiten Juli hat Herr Sorgenfrei uns einen Kofferraum voll Brennholz vorbeigebracht, damit wir demnächst das Backen anfangen können. Außerdem boten uns die Gärtner an, ihr Schnittholz vom Sportgelände zu verwenden. Herzlichen Dank auch an dieser Stelle!

 

Werner Bloß

Juli 2015, Zimmern und Verputzen, die Zweite

Am 8. Juli sorgten Nina (Schö.) und Katja (H.) dafür, dass Tanjos und Michis Qualitätsarbeit auch auf der Vorderseite fortgesetzt wurde. Von drei Feldern sind nun zwei schön verputzt und obendrein mit der Jahreszahl des Baujahrs versehen.

 

Benni tüftelte weiter an seiner Filmdoku, die schon richtig sehenswert geworden ist und der nur noch der Abspann fehlte.

 

Nina (Schu.), Leon, Michelle und Anja richteten die Dachbalken auf und montierten sie an die Pfetten, die schon letzte Woche fertig wurden.

 

Und wir bekamen wieder Elternbesuch, das hebt die Laune der müden Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter! Herzlichen Dank für Ihr Interesse!

 

Auf dem Bild sieht man, dass aus dem Brotofen langsam ein Brothäusle wird. Richtfest und Einweihung können kommen!

 

Werner Bloß

Juli 2015, viel Holz, hohe Temperaturen und die erste Pizza!

Zuallerst: Herzlichen Dank an die Familien Heider, Barwig, Blumenstock und Kulig für die großzügigen Holzspenden!!!

 

So war es uns möglich, mal weit über 500 Grad aufzuheizen (gut erkennbar am danach sauber ausgebrannten Brennraum). Mit dieser Hitze backten wir gleich die ersten Pizzen, die Frau Freund für die Klasse und mit der Klasse vorbereitet hatte.

 

Sie mussten natürlich aus mehrerlei Gründen vorzüglich schmecken – aber im Ernst: Sie taten es auch.

Der Ofen erwies sich als sehr umgänglich. Die erste Pizza verbrannte nicht und die Hitze blieb lange genug erhalten, um auch noch die letzte Pizza zügig zu backen. Das Tollste: Wie mussten den Ofen zum Backen nicht schließen und konnten einfach zusehen, wie das Backgut fertig wurde – am Anfang innerhalb von 2 Minuten.

 

Die Bilder zeigen die allererste Pizza und Anja, Benni und Feli bei der Arbeit am Dachstuhl.

 

Das Schulfest kann kommen!

 

Werner Bloß

Juli 2015, Sommerfest: 70 Pizzen und Flammkuchen!

Auf dem Schulfest musste unser Ofen zeigen, was er kann.

Die Klasse 7b bereitete mit ihrer Klassleiterin Frau Freund zusammen 70 Pizzen und Flammkuchen vor, die alle gebacken werden mussten, weil unsere "Kunden", Eltern, Mitschülerinnen und Mitschüler bereits Schlange standen. Um zu ermessen, was Frau Freund, die Klasse und letztlich der Ofen leisteten, stelle man sich einfach mal vor, dies alles mit einem Küchenherd zu bewältigen.

 

Unser Ofen schaffte das mit einmal Nachschüren ohne Probleme. Die ersten Pizzen waren nach eineinhalb Minuten fertig – ohne verbrannt zu sein. Die letzten dauerten fast 8 Minuten, dafür lagen dann aber auch bis zu sieben Pizzen und Flammkuchen nebeneinander im Ofen, sodass der Ausstoß wieder stimmte.

 

Nach dieser Erfahrung können wir sagen, dass unser Ofen zwar noch nicht fertig ist (es fehlen noch die Dachziegel und der Rest des Kamins), aber bereits hoch leistungsfähig.

 

Toll war auch, dass der Schlossermeister Felbinger noch am Vorabend die Ofentür montierte. So ersparte er uns das mörtellose Zumauern während der Heizphase (11:00 Uhr bis 16:00 Uhr). Auch an Frau Rauch ein herzlicher Dank für die Vermittlung dieses Kontakts!

 

Werner Bloß

 

Bild 1 zeigt, wie viel Platz zum Backen im Ofen ist. Die Pizzen haben eine ganz normale Größe (ca. 30 cm)

Bild 2 zeigt Leon beim Backen – und, dass es gar nicht mal so kalt war, so dicht vor dem Ofenloch.

Bild 3 zeigt Tobi beim Schüren. Da hatte der Ofen gerade die 500-Grad-Marke überschritten, gut zu erkennen an den nun nicht mehr schwarzen Ofenwänden.

Juli 2015, Sommerkonzerte und letzter Schultag

Wenn Generalprobe und Premiere gut laufen, muss wohl die zwei Aufführung resp. der zweite Einsatz schief gehen. Jedenfalls wollte das Backen am ersten Schulkonzert nicht funktionieren. Irgendwie rutschten die Pizzen nicht vom Schieber, der Ofenboden war verklebt vom Pizzenbelag und musste erst wieder ausgebrannt werden. Jedenfalls haben wir jede Menge gelernt. Das Positive an der Sache: Am Donnerstag nach diesem Desaster gab es Extrapizzen in der Mittagspause. Frau Gröninger ging auf Nummer Sicher für den zweiten Durchgang und buck mit einer Auswahl an 7b-Spezialisten, allen voran mit Kati H., was Ofen und Teigschüssel hergab. So glückte mit dieser neuerlichen Probe auch die Freitagsausgabe des Konzerts und der Backaktion wieder wie gewohnt und mit vielen leckeren Pizzen. Die Schlange der Hungrigen war leider länger als die Rohstoffe für die letzten Pizzen reichten.

Am letzten Schultag bekamen wir die letzten fehlenden (vor allem: halben) Ziegel von der Firma Dörfler (vermittelt von Frau Blumenstock), bei der wir uns hiermit ganz herzlich bedanken. So konnte die 7b das provisorisch gedeckte Dach noch einmal sauber eindecken. Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten: Der Mörtel auf dem First und die vier Zahnleisten an den Giebelkanten. Der Ofen ist pünktlich zum Schuljahrsende zu 99% fertig. Im kommenden Schuljahr muss es dann mit der Rekonstruktion des Barfußpfades und mit dem Aufbau des Zauns weitergehen.

 

Zwischenzeitlich wurde auch Bennis Doku-Film fertig [externer Link]

 

Werner Bloß

 

Die Bilder zeigen die 7b beim Dachdecken (Fotos: Lore Freund)

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