Ein Zeitsprung in Goethes Welt

Am 27.2.2018 unternahmen die Deutschkurse 1d1 und 1d4 eine Exkursion, basierend auf der zuvor besprochenen Lektüre „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe zum Faust-Festival in München. Der Tag begann um 8:10 Uhr am Gymnasium Wendelstein. Nach der Anwesenheitskontrolle folgte eine zweistündige Busfahrt in die bayerische Landeshauptstadt München. Um 10:20 Uhr dort angekommen versammelten sich die Kurse im Gasteig, um anschließend in die Vorstellung des Theaters „Faust ohne Worte“ um 11 Uhr zugehen, in dem die Handlung des Dramas szenisch, ohne Worte dargestellt wurde. Als die Vorstellung zu Ende war, fuhren die Kurse gemeinsam in die Innenstadt, um sich dort durch zahlreiche Ausstellungen weiterzubilden und auch um sich zu stärken.

Damit die Lehrer sichergehen konnten, dass ihre Schüler bei den Ausstellungen waren, sollten sie Fotos von sich und der Ausstellung in die vorher gegründete Whatsapp-Gruppe schicken. Besuchen konnten die Schüler Ausstellungen wie zum Beispiel „Faust in der Musik“, „Du bist Faust", „Goethes Drama in der Kunst“ oder auch „Goethe und die Naturwissenschaften“. Um 16:45 Uhr versammelten sich die Kurse an der Feldherrnhalle zur Abfahrt. Die Exkursion wurde um 18:40 Uhr von den Lehrern am Gymnasium Wendelstein beendet. Alles in allem hatte es der Ausflug, vor allem in Kombination mit den eisigen Temperaturen, „Faust“-dick hinter den Ohren.

Max Tschackert, Max Kettlitz, Amadou Ndoye und Frederik Köhler, Q11

 

 

Lohnt sich der Besuch des Faust-Festivals?

Engagierte Schüler besuchten das Faust-Festival

Was kann man sich unter einem Faust-Festival vorstellen?

Das Faust-Festival geht von Februar bis Juli 2018 und ist im gesamten Raum München verbreitet. Zu dem Drama werden in der Stadt hunderte von Veranstaltungen angeboten. Neben dem pantomimischen Theaterstück „Faust ohne Worte“, können etliche Museen und Ausstellungen besucht werden.

Wie sah euer Tagesablauf auf dem Faust-Festival aus?

Zuerst besuchten wir das Theaterstück „Faust ohne Worte“, welches von 11 Uhr bis 13 Uhr andauerte. Wie der Name des Theaterstückes bereits verrät, wurde das Stück komplett ohne Worte und pantomimisch dargestellt. 

Nach einer kleinen Mittagspause, in der wir die Innenstadt Münchens erkunden konnten, hatten wir die Möglichkeit eine von fünf verschiedenen Aktivitäten frei zu wählen.

Denkt ihr, dass es sich bei dem Theaterstück um ein Gelungenes handelte?

Es war erstaunlich, wie viel Inhalt des Werkes ohne Worte rübergebracht werden konnte, allerdings waren einzelne Szenen anspruchsvoller nachzuvollziehen. Vorteilhaft war es, das Stück bereits vorher einmal gelesen zu haben und zwischendurch seine eigene Fantasie spielen zu lassen.

Welche Ausstellung habt ihr besucht? War diese ansprechend und erkenntnisreich? 

Wir besuchten die Staatliche Münzsammlung München, welche über eine große Sammlung von Münzen verfügt, die bis auf das Mittelalter zurückgeführt werden können. Als Souvenir erhielten wir sogar eine echte, spätrömische Bronzemünze mit Zertifikat aus dem 4.Jahrhundert nach Christus.

Würde ihr das Faust-Festival weiterempfehlen oder auch nochmals besuchen?

JA, das Stück war sehr interessant und eine gute Abwechslung zu traditionellen Theaterstücken. Ebenfalls war es im Vergleich zum Schulalltag eine schöne neue Erfahrung, die uns lange in Erinnerungen bleiben wird.

Das Interview führten Silvia Weiß und Rosemarie Burstheyn mit Mario Richter, Julia Neumann und Elisa Alexandridis

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