Grußworte der SMV

Mai 2020

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer,

wir hoffen, es geht euch allen nach wie vor gut und ihr habt die Zeit im Homeoffice neben den Arbeitsaufträgen auch dafür genutzt, euch etwas zu erholen und ein paar Dinge zu erledigen, die während der Schulzeit auf der Strecke geblieben sind.

Einige von euch haben es bestimmt schon mitbekommen, unsere Verbindungslehrerin Frau Heuser wird nach den Ferien im Mutterschutz sein und gibt ihr Amt dementsprechend an eine andere Lehrerin weiter. Vorab möchten wir uns bei Ihnen, Frau Heuser, bedanken für ihr großes Engagement. Sie haben viel Zeit geopfert, um uns bei allen unseren Aktionen und Ideen zu unterstützen und uns immer geholfen, wo sie nur konnten. Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und Ihrem Baby viel Gesundheit.

Da wir uns zur Wahl der neuen Verbindungslehrerin nicht wie gewohnt treffen konnten, haben wir eine online-Wahl organisiert, an der dankenswerterweise der Großteil der Wahlberechtigten teilgenommen hat. Wir bedanken uns bei den Kandidatinnen, Frau Peters und Frau Schubert für ihre Bereitschaft. Zusammen m

Herrn Heinlein wird das Amt der Verbindunglehrkraft von nun an Frau Schubert übernehmen, die mit einer Stimme Vorsprung die Wahl für sich entschieden hat. Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit.

Da die SMV-Pausen derzeit nicht stattfinden können, verlegen wir diese in Videokonferenzen. Wer daran teilnehmen möchte, kann uns gerne kontaktieren (smv(at)gym-wendelstein.de). Auch bei anderen Fragen, Wünschen oder Anregungen könnt ihr uns auf Instagram schreiben. Wir freuen uns, euch nach den Ferien in der Schule wieder zu sehen.

Bis dahin, passt auf euch auf und bleibt gesund!

Eure SMV

 

 

 

März 2020

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer,

herzliche Grüße von eurer SMV aus dem Homeoffice. Wir hoffen, es geht allen gut und keiner vermisst die Schule zu sehr. Zum Glück helfen uns die Lehrer über den Trennungsschmerz hinweg, indem sie uns zu Genüge mit Arbeitsaufträgen versorgen …

An dieser Stelle sei Ihnen rückgemeldet: Liebe Lehrer, es ist Zuhause wesentlich anstrengender und zeitaufwendiger, sich Lernstoff zu erarbeiten. Ihnen im Unterricht zuzuhören, war deutlich entspannter und lustiger (für uns zumindest). Also gebt uns bitte auch mal eine Verschnaufpause – Netflix fühlt sich schon vernachlässigt.

Doch Spaß beiseite! Trotz Schulstress gehen wir davon aus, dass es euch zuhause gut geht. Vielleicht findet ihr etwas Zeit, den Menschen zu helfen, die Unterstützung benötigen. Wer sich engagieren möchte, kann zum Beispiel auf www.quarantaenehelden.org (externer Link) vorbeischauen. Das ist eine Website, auf der Hilfsbedürftige und Helfer unkompliziert Kontakt aufnehmen können. Eventuell freuen sich auch Nachbarn oder Bekannte, wenn ihr eure Unterstützung anbietet. In nächster Zeit werden wir auch auf Instagram sehr aktiv sein und euch etwas von der schwierigen Situation anblenken. Wer dem SMV-Account noch nicht folgt, kann das gerne nachholen (@smv.gymwen).

Zum Abschluss noch liebe Grüße und gute Besserung an die erkrankte Lehrkraft. 

Wir denken an Sie und Ihre Familie.

An alle anderen: Haltet durch, vernachlässigt die Schule nicht und vor allem:

Bleibt gesund und zuhause!

Eure SMV

 

Die humorvollen Seiten des Home-Schoolings

Wir gehören zu der Art Familie, die zum Glück zwar schon große, aber doch mehrere Kinder haben. Insgesamt sind es somit sechs Personen, die gerade Zugriff auf unseren alten Laser-Jet-Drucker nehmen und ich bin froh, dass er auch jetzt nach den Ferien wieder brav Seite um Seite ausspuckt.


In der Woche vor den Ferien druckte der eine unserer beiden Siebtklässler den vorläufig letzten Arbeitsauftrag im Fach Englisch aus und nahm den Stapel Papier mit nach oben in sein Zimmer. Es waren freiwillige Aufgaben, wie uns die Englischlehrerin mitteilte. Jedoch empfahl sie wärmstens die Bearbeitung der Mediation zwecks Korrektur und persönlicher Rückmeldung. Als pflichtbewusste Mutter wies ich meine Zwillinge somit an, zumindest diese eine Aufgabe zwingend zu erledigen und forderte auch den Bruder auf sie auszudrucken. Der konnte die entsprechenden Seiten aber nicht auf Mebis finden:  „Wieder mal typisch! Hast du ein Glück, dass du einen Bruder hast -und einen Mami-Büro-Hilfsdienst!“  Ich kopierte also die fehlenden Blätter vom Bruder und drückte sie meinem Sohn leicht gereizt in die Hand.


Nachdem ich die Mediation dann aber etwas näher angeschaut hatte, bot ich meine Hilfe an: Es handelte sich um einen Artikel über den Brexit. Nach einer halben Stunde gaben wir schließlich auf, da auch ich ständig Wörter nachgoogeln musste wie z.B. Europäischer Binnenmarkt, Zollunion usw. "Den Text versteht ihr ja nicht mal auf Deutsch!", habe ich genervt geschimpft, "Den kann man vielleicht einer Oberstufe geben, aber nicht einer siebten Klasse!" Wir brachen die Englisch-Lesson also ab und die nicht gerade enttäuschten Kinder fragten bei ihrer Lehrerin nach, ob sie eventuell auch die Schulbuch-Mediation von letzter Woche zuschicken könnten; der Text über den Brexit sei einfach zu schwierig…
Am Wochenende darauf dann erzählte uns unser Sohn beim Mittagessen, dass die Lehrerin sehr verwundert auf seine Mail reagiert habe. Einen Brexit-Text habe sie nie auf Mebis hochgeladen. "Kann sein, dass das meiner war...", hat da unsere 18-jährige Abiturientin geantwortet, "Stimmt, die Blätter habe ich im Drucker vergessen.“ …


Schön, wenn die ganze Familie am Tisch mal so herzhaft lachen kann! Denn Humor ist trotz aller Schwierigkeiten und Entbehrungen gerade jetzt ein wichtiger Wegbegleiter.

Bleibt/ bleiben Sie alle gesund, hoffnungsfroh und  – wo immer es geht – auch humorvoll!


Grüße einer Mutter in Coronazeiten

 

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